Hier findet ihr ein paar Worte über laufende Projekte, an denen ich mitarbeite.
Neben meinen Aktivitäten als Spieler, Seminarleiter und Richter, sind dies weitere Betätigungsfelder, denen ich nachgehe.

 

AWI Europa

Die AWI ist das älteste und geschichtsträchtigste Regelwerk unseres Sports.
Kaum ein Spieler, der nicht schonmal die Geschichte von Alex und Ashley gehört hat, wie die Beiden -1974- unseren Sport berühmt machten.

Als ich 2004 angefangen habe, war das alles sehr weit weg und ich hätte niemals daran gedacht, dass ich Alex Stein einmal persönlich treffen würde.
Geschweige denn, dass er sich jemals an meinen Namen erinnern können wird.

Um so stolzer bin ich, dass ich dieses Regelwerk und die damit verbundene Geschichte, seit 2012 als European Tournament Director vertreten darf.
Manchmal kommt es halt doch anders als man denkt!

Frisbee Festival Münster

Das Frisbeefestival 2016 in Münster ist wohl das größte Frisbee-Sport-Event, welches wir in Deutschland jemals hatten.
Zu meiner großen Freude, wird zwischen den ganzen Sportarten auch Hundefrisbee angeboten.
Leider habe ich wohl nicht genau aufgepasst und an der falschen Stelle "Ja" gesagt.
Aus dem Grund bin ich dann irgendwie mit in die Organisation gerutscht und stehe den Veranstaltern mit Rat und Tat zur Seite.

Ruhrpott Cup

In Kooperation mit der Hundeschule-Heinrichsen, veranstaltete ich 2015 den Ruhrpott Cup.
Da das Event, von meinem Standpunkt aus ein mega Kracher war, Arbeiten wir 2016 an der Fortsetzung.
Diese dürfte dann wohl um ein paar Ecken größer ausfallen und wird der ersten Auflage in Nichts nachstehen.

UFO Worldcup Finals 2016

Eigentlich hatte ich mit dem Ruhrpott Cup und dem Frisbeefestival schon genug Punkte auf meiner Agenda für 2016.
Bis eines Abends dann das Telefonklingelte und ich Tina in der Leitung hatte.
An die folgenden Ereignisse erinner ich mich nur noch vage.
Ich glaube ich erinnere mich an die folgenden Worte.

"Wir könnten wohl die UFO-WM in Deutschland machen. Hilfst du mir?"

Das Ergbnis ist bekannt und lässt sich auf www.dogfrisbee-worldcup.de nachlesen.

Judging Workshops

Seit 2010 arbeite ich mit Julia Zimmermann an dem Projekt des Online-Richterworkshops.
Im Rahmen dieses Projekts bieten wir einen sehr umfangreichen (ca. 8 Stunden) und unabhängigen Richterworkshop an.
Der Schwerpunkt dieses Workshops sindnicht auf ein bestimmtes Regelwerk ausgelegt, sondern auf die 4 Kategorien, die in den meisten Regelwerken zu finden sind und die Grundlage des Freestyles darstellen.
Die 4 Kategorien sind:

  • Mensch
  • Hund
  • Team
  • Gesammteindruck

Diese Aufteilung ermöglicht es den Teilnehmern, ihr gesammeltes Wissen in die unterschiedlichen Regelwerke zu transportieren ohne von den individuellen Regeln des Systems anzuweichen.
Dadurch entwickelte sich dieses Projekt auch als Anlaufstelle für erfahrene Richter, die den Austausch mit anderen Systemen suchen oder ihren Blickwinkel einfach nur erweitern wollen.

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit diese Workshops im Rahmen sonstiger Veranstaltungen anzubieten.

 

Catch ratio WebApp

Mittlerweile verwenden die meisten Richter ihr Smartphone um die Catch Ratio zu berechnen und der gute alte Taschenrechner scheint ausgedient zu haben. Leider muss man die Würfe immer noch anderweitig mitzählen und dann erst die Berechnung vornehmen.
Da mir das gar nicht gefällt, habe ich mir ein einfaches Tool gebaut, das mir die ganze Nummer etwas vereinfachen soll. Wer sich dafür interessiert und es mal testen möchte, findet es unter:
http://www.chaos-esthetix.de/catchratio/
(Achtung: Ich habe das noch nicht unter Turnierbedingungen getestet und arbeite da auch immer noch daran)

Meanwhile, most judges use their smartphone to calculate the catch ratio and the good old pocket calculator seems to be obsolete.
Unfortunately you still have to count the throws on another way and after that you make the calculation. For this reason, I have built a small and simple tool, which make it a little bit easier for me. If you are interested and want to test it, you can find it at:
http://www.chaos-esthetix.de/catchratio/
(Attention: It is not tested under tournament conditions and I am still working on it)

Dogfrisbee vs. Physiotherapie

Sport –insbesondere Leistungssport- ist niemals ohne Risiken und Nebenwirkungen. Aus diesem Grund werden potentielle menschliche Leistungssportler schon sehr früh mit einem individuell angepassten Trainingsprogramm konfrontiert. Dies ist im Idealfall so konzipiert, dass nicht nur auf den gewünschten Trainingsfortschritt hingearbeitet wird, sondern auch unnötige Fehl- und Überbelastungen verhindert werden, die genannten Risiken und Nebenwirkungen minimiert werden und bei eventuellen Unfällen eine bestmögliche Genesung ermöglicht wird.

Hundesportler, die einen solchen Ansatz auch für sich und ihren Hund suchen, stellen sehr schnell fest, dass das Angebot eines solchen Trainingsansatzes immer noch sehr gering ist. Insbesondere für Frisbeehunde tendieren die Chancen auf einen ganzheitlichen Trainingsplan noch nahezu gegen null. Der Sport ist einfach zu klein, zu jung und immer noch zu polarisierend um schon eine engmaschige Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Kompetenzbereichen (Hunde- bzw. Frisbeetrainer, Physiotherapeut und Tierarzt) erwarten zu können.

Um diesem Ansatz jedoch ein kleines Stück näher zu kommen, arbeiten einige Spieler mittlerweile –mehr oder weniger erfolgreich- mit unterschiedlichen Kompetenzen zusammen. Was nützt es aber eine ständig wiederkehrende Wirbelblockade beim Physiotherapeuten lösen zu lassen, ohne das Training mal grundlegend umzugestalten? Vermutlich ebenso wenig, wie das beste Sprungtraining, wenn der Trainer nicht erkennt oder gesagt bekommt, dass der Hund gerade eine Blockade in der Wirbelsäule hat und somit auch nach mehreren Trainingseinheit keinen sauberen Sprung schaffen kann.
An dieser Stelle fehlt leider oftmals noch die gegenseitige Einflussnahme auf das (eigentlich) gemeinsam verfolgte Trainingsziel.

Aus dem Grund arbeite ich seit einiger Zeit sehr eng mit einer Physiotherapeutin für Hunde zusammen, die der ganzen Thematik sehr interessiert und offen gegenüber steht und mich in diversen Trainingsstunden, in Seminaren und auf Turniere begleitet hat, um sich ein Bild von dem Sport und dem Training machen zu können. Darauf aufbauend, arbeiten wir derzeit gemeinsam an einem Projekt, welches genau diesen Ansatz zum Thema haben wird und evtl. ein paar Spieler interessieren könnte.

„Individuelle Trainingsgestaltung unter Berücksichtigung physiotherapeutischer Gesichtspunkte, ein Praxisseminar“